Spendenzweck

Haus Mutter und Kind der KJF Regensburg

Junge Frauen und ihre Kinder in Not – Haus Mutter und Kind der KJF hilft. Die Geschichte von Haus Mutter und Kind beginnt 1979 in der Nachbarschaft des Bischof-Wittmann-Hauses in Regensburg. 28 Jahre lang dienten dort Räumlichkeiten in einem älteren Gebäude an der Ecke Heiliggeistgasse/Prinzenweg als Zuhause für junge, zum Teil noch minderjährige Mütter aus schwierigen Familienverhältnissen. Sie hatten sich für ihr Kind entschieden und benötigten nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern Unterstützung und Begleitung im Alltag mit ihren Kindern. Eine Erweiterung von Haus Mutter und Kind ist dringend erforderlich. Schon damals brauchte die Einrichtung in Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge jede nur erdenkliche Hilfe, um das Megaprojekt einer Generalsanierung in Angriff zu nehmen. 2007 gelang dies mit Unterstützung von Sternstunden und vieler Förderer. Jetzt, über 10 Jahre später, braucht Haus Mutter und Kind wieder Hilfe. Denn die Einrichtung, die inklusive eines Notplatzes über insgesamt 10 Plätze verfügt, kann die Vielzahl der Anfragen nicht mehr bewältigen. Kontinuierlich ist der Bedarf gestiegen – dringender Handlungsbedarf besteht.

Wer wird in Haus Mutter und Kind aufgenommen?

Es sind junge Mütter, deren Lebenssituationen schwer belastet ist und deren Sorgen drängend sind. Die Frauen besuchen meist noch die Schule oder haben eine Ausbildung begonnen. Gleichzeitig sind sie alleine verantwortlich und zuständig für ihre Kinder. Die Katholische Jugendfürsorge hilft diesen jungen Frauen. Doch das vorhandene Angebot reicht längst nicht aus. Es werden dringend weitere Wohnmöglichkeiten für die jungen Mütter gebraucht. Wie gut, dass es die Stiftung „Für junge Menschen“ gibt. Und ja, der Name ist Programmund dieses Mal will die Stiftung weitere betreute Wohnmöglichkeiten für junge Mütter schaffen. Auf dem Areal des bestehenden Mutter-Kind-Hauses wird gerade ein Gebäude generalsaniert, in dem die fünf weiteren, dringend benötigten Mutter-Kind-Appartements entstehen. Die KJF lässt also nicht locker und die Stiftung hilft. Gebraucht werden Freunde und Förderer, die finanziell mit anschieben. Ohne ihre Spenden und ideelle Unterstützung geht es nicht! Schließlich werden für Sanierung und Ausstattung rund 1,6 Mio. Euro gebraucht.

Warum ist das Haus Mutter und Kind der KJF so wichtig?

Es leben darin junge Mütter, die sich allen Schwierigkeiten zum Trotz für ihr Kind entschieden haben. Sie werden in der Einrichtung aufgenommen und in ihrer schwierigen Lebenssituation betreut. Sie wohnen mit ihren Kindern in freundlichen, modernen Appartements und werden pädagogisch begleitet. Einzugsgebiet von Haus Mutter und Kind ist der ostbayerische Raum. Die jungen Frauen können sich in Haus Mutter und Kind sicher fühlen. Sie lernen Verantwortung für ihr Kind zu übernehmen. Die Einrichtungsleiterin Cornelia Braun-Vilsmeier und ihre Kolleginnen geben jede erdenkliche Hilfe. Sie arbeiten in einem Netzwerk mit Ärzten, der Schuldnerberatung, mit Ausbildungseinrichtungen und Therapeuten zusammen – je nachdem, was die Frauen brauchen. Und das ist auch notwendig, denn es geht auch darum, Perspektiven für die schulische oder berufliche Ausbildung zu eröffnen. Das Konzept der Einrichtung beinhaltet darüber hinaus auch eine enge Zusammenarbeit mit der Erziehungsberatungsstelle und dem Familienzentrum der KJF. In diesem, über Jahre gewachsenen Netzwerk, werden Perspektiven für die jungen Mütter und ihre Kinder eröffnet.

Text: Christine Allgeyer