Niederbayerischer Pop. Musik. Humor. Gänsehaut. Zwei Musiker. Zwei Stimmen. Gitarre und Percussion. Und Lieder, die nach Bayern klingen, ohne stehen geblieben zu sein.
Da Huawa und i – das sind Christian Maier und Fabian Eigenstetter. Sie machen Musik auf Bairisch.
Nicht, weil Dialekt gerade wieder modern ist. Sondern weil es ihre Sprache ist. Die Sprache, in der man lacht, streitet, liebt, zweifelt – und manchmal Dinge sagen kann, für die es im Hochdeutschen einfach nicht die richtigen Worte gibt. Ihre Musik bewegt sich irgendwo zwischen Singer-Songwriter, Pop, bayerischer Liedermacherei und Musikkabarett. Mal leise und nah. Mal voller Energie. Mal zum Lachen. Und manchmal so, dass es für einen Moment ganz still wird. Denn bei da Huawa und i geht es vor allem um eines: ums Leben. Um die Zeit, die viel zu schnell vergeht. Um Freundschaft und Liebe. Ums Älterwerden und Jungbleiben. Um Heimat, ohne sie verklären zu müssen. Um Menschen mit ihren Eigenheiten. Und um diese kleinen Augenblicke, bei denen man oft erst später merkt, wie groß sie eigentlich waren.
DA HUAWA
Christian Maier steht seit Jahrzehnten auf der Bühne. Als kreativer Kopf und einer der prägenden Songschreiber von „Da Huawa, da Meier und I“ schrieb er über viele Jahre einen großen Teil jener Lieder, mit denen das Trio weit über Bayern hinaus bekannt wurde. Dabei war seine Musik schon immer schwer in eine einzige Schublade zu stecken. Volksmusik durfte genauso vorkommen wie Blues, Reggae oder Rock’n’Roll. Entscheidend war nie das Genre, sondern das Lied. Heute führt Christian diesen Weg mit da Huawa und i weiter. Vielleicht ein Stück persönlicher. Vielleicht manchmal leiser. Aber immer mit derselben Überzeugung: Ein gutes Lied braucht keine großen Worte. Es muss etwas erzählen.
UND I
Fabian Eigenstetter ist das „i“. Percussionist, Sänger und der zweite musikalische Pol des Duos. Mit Basstrommel, Snare, Congas, Hi-Hat und jeder Menge Gefühl für Dynamik gibt er den Liedern ihren Puls. Gleichzeitig ergänzt seine Stimme Christians Gesang und macht aus zwei Musikern einen gemeinsamen Sound. Dabei geht es nicht darum, möglichst viel auf die Bühne zu stellen. Sondern darum, mit wenig möglichst viel entstehen zu lassen. Zwei Menschen können ganz schön laut sein. Und verdammt leise.
Da Huawa und i. Zwoa Menschen. Zwoa Stimmen. Und jede Menge Geschichten.
